International

Blutspende für Teilnehmer der Militäroperation – russische Ombudsfrau macht mit

Jedes Quartal spenden Mitarbeiter im Büro des Menschenrechtsbeauftragten der Russischen Föderation Blut für Schwerkranke und Militärs, die in der Ukraine kämpfen. Die Ombudsfrau Jana Lantratowa nahm an einer Spendenaktion am heutigen Freitag teil.  

Das Haus der Menschenrechte im Zentrum der russischen Hauptstadt ist die Zentrale des zuständigen Beauftragten der Russischen Föderation. Am 10. Juli fand hier eine Wohltätigkeitsveranstaltung "Tag des Spenders" statt. Das Büro des Menschenrechtsbeauftragten hat die Aktion gemeinsam mit dem Föderalen Medizinisch-Biologischen Amt Russlands (FMBA) organisiert.

Die Ombudsfrau Jana Lantratowa hat an der Blutspendenaktion persönlich teilgenommen. Traditionell machen bei der Blutabgabe, die in der Zentrale jedes Quartal stattfindet, rund 50 Mitarbeiter mit.

Die Blutspendenaktionen sind im Haus der Menschenrechte zu einer guten Tradition geworden. Ihr Ziel ist es, das Leben von Teilnehmern der militärischen Spezialoperation in der Ukraine und schwer kranken russischen Bürger zu retten, die auf die Bluttransfusion angewiesen sind.

Das Personal des FMBA gewährleistet dabei eine aufmerksame Betreuung, Sicherheit und Komfort für die Spender, aber auch überwacht sorgfältig jeden Schritt des Vorgangs.

"Für mich und meine Kollegen ist Blutspende nicht nur eine Aktion, sondern echte Hilfe, die für diejenigen, die sich in einer kritischen Situation befinden, entscheidend sein kann", betonte Lantratowa.

Bei einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin Ende Juni berichtete die Ombudsfrau, die Zentrale habe seit ihrem Amtsantritt Mitte Mai 14.752 Anträge erhalten. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Briefe habe sich auf die militärische Spezialoperation bezogen.

Hinter jeder Zahl verberge sich ein Mensch mit einem Schicksal, fügte Lantratowa beim Treffen im Kreml hinzu. Oberste Priorität in ihrer Tätigkeit habe die Unterstützung der Teilnehmer der Militäroperation und ihrer Familien.

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