
"Make Armenia Great Again": Trump unterstützt Paschinjan bei Parlamentswahlen

Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan genieße bei den Parlamentswahlen, die bereits kommende Woche am 7. Juni stattfinden, die "uneingeschränkte und volle Unterstützung" von US-Präsident Donald Trump. Dies erklärte Trump selbst am Donnerstag auf der Plattform Truth Social. "Nikol teilt voll und ganz meine Vision von Frieden und Wohlstand für Armenien und die gesamte südkaukasische Region", schrieb Trump.
Er wies darauf hin, dass US-Außenminister Marco Rubio die armenische Hauptstadt Jerewan vor Kurzem besucht und mehrere wichtige Projekte für beide Länder vorangebracht habe.
Zudem merkte Trump an, dass die USA und Armenien demnächst gemeinsam mit der Umsetzung des Projekts "Trump-Route für internationalen Frieden und Wohlstand" beginnen würden. Dieses werde "den Südkaukasus grundlegend verändern und unseren großartigen US-Energieunternehmen den Zugang von Zentralasien bis hin zu den Vereinigten Staaten ermöglichen", so Trump weiter.
"Aus diesen Gründen hat Nikol meine uneingeschränkte und volle Unterstützung für seine Wiederwahl am 7. Juni 2026. Mit Nikols Hilfe werden wir die Vereinigten Staaten, Armenien, den Südkaukasus und Zentralasien auf ein höheres Niveau als je zuvor heben. Make (Armenia) Great Again – MAGA!"

Im Januar gaben die Außenministerien der USA und Armeniens Pläne zur Gründung des Unternehmens "TRIPP Development" im Rahmen des Transportkorridorprojekts "Trump-Route für internationalen Frieden und Wohlstand" (Trump Route for International Peace and Prosperity, kurz TRIPP) bekannt.
Die Route soll durch armenisches Territorium verlaufen und den westlichen Teil Aserbaidschans mit der zu Aserbaidschan gehörenden Exklave Nachitschewan verbinden. Die USA halten an dem Unternehmen 74 Prozent der Anteile, Armenien 26 Prozent. Wie US-Außenminister Marco Rubio erklärte, werde das Infrastrukturprojekt Armenien für Unternehmen öffnen, zum wirtschaftlichen Wohlstand des Landes beitragen und "in keiner Weise die Souveränität Armeniens beeinträchtigen".
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