Deutschland

F-16 in der Eifel abgestürzt

Das Unglück ruft wieder einmal in Erinnerung, wie dicht Rheinland-Pfalz mit US-Stützpunkten bestückt ist. Auch wenn es diesmal wohl ein Unglück während einer Übung war – die Dichte derartiger Übungen hat in letzter Zeit zugenommen.
F-16 in der Eifel abgestürzt© aus sozialen Medien

Das Unglück passierte bei einer Übung: etwa gegen 14:10 Uhr wollte eine von vier an der Übung beteiligten Maschinen auf der US-Air-Base Spangdahlem landen und stürzte dabei ab. Der Pilot konnte sich per Schleudersitz retten. Die drei anderen an der Übung beteiligten Kampfflugzeuge landeten daraufhin in Ramstein.

Insgesamt sind in Spangdahlem 20 dieser Flugzeuge stationiert; rundherum sind noch 5.000 weitere militärische und zivile Mitarbeiter. Da das Flugzeug kurz hinter dem Ende der Startbahn aufschlug, kam es zu keinen weiteren größeren Schäden – neben dem Flugplatz liegt ein Golfplatz. Dennoch soll eine Person verletzt worden sein; ob auf dem Gelände der Air Base oder außerhalb, ist bisher noch nicht bekannt.

Dies ist nicht der erste Absturz in Spangdahlem. Der Stützpunkt war ursprünglich von den französischen Besatzungstruppen 1951 begonnen worden, wurde dann aber von den USA übernommen, als 1953 der Flugplatz fertig war. Schon seit 1958 gab es mehrere schwere Unfälle; zuletzt stürzte 2019 beim Ort Zemmer-Rodt ebenfalls eine F-16 ab; dabei wurde der Pilot leicht verletzt. Insgesamt endeten die meisten dieser Abstürze glimpflich; nur 2006 kam es zu einem Absturz bei Landscheid, bei dem der Pilot ums Leben kam.

Der durch den Absturz ausgelöste Brand wurde gelöscht. Die Ermittlungen zu den Ursachen haben begonnen. Erst vor fünf Tagen ist in Michigan eine F-16 abgestürzt.

Zuletzt war Spangdahlem durch zwei Themen in den deutschen Medien aufgetaucht: im Zusammenhang mit dem US-Angriff auf Iran und im Jahr 2024 durch einen von einem US-Soldaten begangenen Mord auf dem Volksfest in Wittlich.

Mehr zum Thema – Messermord von Wittlich: Nur die Abgründe des Besatzungsrechts?

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.